GESCHICHTE BAMBERGS

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531 Schlacht an der Unstrut
718 Umstrittene Erstnennung
850 Erste Kirche auf dem Domberg
902 Die Bamberger Fehde
964 König Berengar
973 Urkundliche Erstnennung

531. Die Schlacht an der Unstrut

Bis zum Jahr 531 n. Chr. gehörte das Gebiet um Bamberg und der Rest des heutigen Frankens zum Thüringischen Reich. Doch fiel das Thüringer Reich des König Hermenefried dem Expansionsdrang der Franken zum Opfer. Nach mehreren Schlachten kam es, wahrscheinlich an der Unstrut, zum letzten Gefecht mit den fränkischen Königsbrüdern Theuderich und Chlotar die Hermenfried vernichten schlugen. Doch erst um 630 n. Chr. wurde ein fränkisch-thüringische Herzogtum gebildet, eine planmäßige Besiedelung des Bamberger Raumes durch die Franken erfolgte jedoch erst ab dem Ende des 7. Jh.
Dies gab slawischen Siedlern die Zeit und den Raum in unser Gebiet, von Osten kommend, einzusickern. Von einer planvollen Eroberung kann nicht gesprochen werden, ehr von kleinteiligen Ansiedlungen, die die Keimzellen größerer Orte bildeten, die heute noch an ihren Namen, welche auf -litz enden, zu erkennen sind. Archäologische Befunden belegen jedenfalls, dass in unserem Raum mit eine Mischbevölkerung aus germanischen und sklavischen Völkern zu rechnen ist. Die Sklaveneinfälle des 7. Jh. zwangen die Karolinger zu reagieren und den Osten des Frankenreiches zu sichern.
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